Freitag, den 19. Oktober 2018
„Das Theater ist eins von den wenigen Dingen,
an denen ich noch [...] Freude habe.“
Johann Wolfgang von Goethe
60 Jahre

EINE DEUTSCHE REVOUTION 1

von Alfred Döblin

Sonntag, 14. Oktober, 19.30 Uhr, Rudolf – Oetker – Halle, Garderoben – Foyer

bekannt u. a. durch seinen Roman Berlin Alexanderplatz, vermittelt hier mit seinem vierbändigen Erzählwerk »Zwischen Himmel und Hölle« - eine deutsche Revolution - ein sinnlich konkretes Bild davon, wie es sich anfühlt, als »Verlierer« mit körperlichen und seelischen Verwundungen in eine Gesellschaft zurückzukommen, die erdrutschartig in Veränderung begriffen ist. Auch für die Dagebliebenen ist nichts mehr wie es war. Für alle stellt sich die Frage nach Verlust und Neubeginn: Wo ist mein Platz in dieser künftigen Gesellschaft, und wie soll sie überhaupt aussehen? Wird er halten, der Friede? Und um welchen Preis? Worüber definiert sich »das Volk«? Die Verantwortlichkeit der Politiker in fragilen Zeiten ist enorm und zeitigt fatale Folgen, wenn es nur um Macht geht. Auf über 2.000 Seiten entfaltet Döblin ein atemberaubendes Panorama, in dem historische Persönlichkeiten und frei erfundene Figuren große Geschichte und kleine Geschichten kraftvoll nebeneinander stehen.

In jeweils eigenständigen szenischen Lesungen widmet sich das Schauspielensemble gemeinsam mit dem Cellisten Patrick Reerink und Gästen über die gesamte Spielzeit diesem Stoff. Die Rudolf-Oetker-Halle bietet als geschichtsträchtiger Ort, der zum Gedenken an die Opfer des 1. Weltkrieges erbaut wurde, den perfekten Rahmen für das Projekt.

EINE DEUTSCHE REVOUTION 2

Der 2. Teil der Langzeitlesung findet am Mittwoch, 31. Oktober um 19.30 Uhr statt.

Tanzprobe für Mitglieder

DER  FEUERVOGEL  -  Musik von Igor Strawinsky und Alexander Borodin

Stadttheater, Treffpunkt Theaterlounge

Dienstag, 16. Oktober, 19.00 Uhr

Die Uraufführung dieses Stückes schlug 1910 musikalisch wie tänzerisch eine Brücke von der Romantik in die Moderne. Dem damals erst 28 Jahre alten Komponisten verhalf sie zu weltweitem Ruhm. Ergänzt wird Strawinskys Werk durch Eine Steppenskizze aus Mittelasien von Alexander Borodin.

Interpretiert von den Bielefelder Philharmonikern nimmt die geheimnisvoll-mystische Komposition das Publikum mit auf die Reise in die sagenhafte Welt des Feuervogels.

Das Originallibretto erzählt die Geschichte des Prinzen Iwan Zarewitsch, der auf der Jagd nach dem Feuervogel in das Reich des dunklen Zauberers Kastschej eindringt. Dort fängt er den Vogel, lässt ihn jedoch auf dessen Wunsch hin wieder frei. Zum Dank eilt der Vogel dem Prinzen zur Hilfe, als dieser durch Kastschej bedroht wird. Gemeinsam können sie die Macht des Zauberers brechen und die 13 gefangen gehaltenen Prinzessinnen befreien. Iwan Zarewitsch und seine geliebte Zarewna sind glücklich miteinander vereint.

DER FEUERVOGEL

Die Premiere findet am Samstag, 27. Oktober um 19.30 Uhr im Stadttheater statt.

MEIN INSTRUMENT, DAS FAGOTT

Dienstag, 30. Oktober, 19.30 Uhr, Stadttheater, Orchesterprobenraum,

Treffpunkt Bühneneingang

Molto Fagottissimo - oftmals assoziiert mit der Vertonung des fröhlichen Braunbären auf der Sommerwiese, ist als das der Gruppe der Holzblasinstrumente zuzuordnende Instrument seit den Anfängen des Frühbarocks aus der Musikgeschichte nicht wegzudenken. Während der Barockzeit als prominentes Bassinstrument der Continuo - Gruppe eingesetzt, erhielt es im Laufe des kompositorischen Schaffens - wie beispielsweise in Stravinskys "Sacre du Printemps" - eine wichtige Funktion im Gesamtklang eines Orchesters. An diesem Abend stellen Ihnen die Fagottisten der Bielefelder Philharmoniker (Michael Römisch, Tilmann Cardinal von Widdern und Susanne Matthews) ihr Instrument mit diesem ganz besonderen Timbre vor.

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